Furttal
Das Furttal liegt zwischen Lägern und Altberg im Bezirk Dielsdorf des Kantons Zürich in der Schweiz.
Im Osten wird es bei Regensdorf von einer Moräne gegen die Katzenseen abgeschlossen, die in Mulden einer Würm-eiszeitlichen Toteismasse eines Seitenarms des Linthgletschers liegen. Im Westen endet es bei Würenlos, wo der Furtbach, der dem Tal den Namen gegeben hat, in die Limmat fliesst.
Das zürcherische Furttal besteht aus dem Gebiet der Gemeinden:
- Buchs ZH
- Dällikon
- Dänikon
- Hüttikon
- Otelfingen
- Boppelsen
- Regensdorf
- Der alte Ortsteil von Würenlos sowie die dazugehörenden Weiler Kempfhof und Oetlikon im Kanton Aargau liegen ebenfalls im Furttal.
Der Furtbach ist Vorfluter von drei Abwasserreinigungs-Anlagen: der ARA Wüeri in Regensdorf, der ARA Furthof in Buchs ZH des Kläranlageverbands Buchs-Dällikon und der ARA «Untere Furttal» in Otelfingen des «Zweckverbands Unteres Furttal» der Gemeinden Boppelsen, Dänikon, Hüttikon und Otelfingen. Würenlos klärt sein Abwasser im Rahmen des Abwasserverbands Killwangen-Spreitenbach-Würenlos in der ARA «Schniderhau» in Killwangen, links der Limmat zur Bewässerung der Felder soll voraussichtlich ab 2022 Wasser aus der Limmat über ein Rohrleitungssystem ins Furttal gepumpt werden. Derzeit wird dafür noch Wasser aus dem Furtbach und aus Grundwasser verwendet. Der Golfpark der Genossenschaft Migros Zürich in Otelfingen soll aber auch in Zukunft noch mit Wasser aus dem Furtbach versorgt werden.
Altberg
Der Altberg ist ein Hügelzug im Kanton Zürich, Schweiz. Er erhebt sich zwischen dem Limmattal im Süden und dem Furttal im Norden. Seine Höhe beträgt bis zu 631 m ü. M.
Geschichte
Er gehörte zum Einzugsgebiet des Dörfchens vom Alemannen Tano, dem späteren Dänikon. Tano kam mit seinen Leuten erst viel später in die Gegend, als fast alle Südhänge von anderen Gruppen schon besetzt waren. Deshalb musste er sich mit dem Gelände nördlich des Altbergs begnügen. Dort war immerhin Wiesen- und Ackerland vorhanden. Die Bauern benutzten das Dreizelgensystem. Sie waren im Grossgrundbesitz von Geistlichen, Adligen und Bürgerlichen. Besitzer waren vor allem die Klöster von Einsiedeln und Wettingen, ebenfalls die Freiherren von Regensberg.
Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurde auf dem Altberg gewirtet. Ebenfalls befand sich ein vierstöckiger Aussichtsturm auf dem Grat.
Am 10. Juli 2010 wurde der 30 Meter hohe Aussichtsturm Altberg eingeweiht, welcher 660'000 Schweizer Franken kostete.